Tinkerbots erobern die Kinderzimmer - und niemand kann sie stoppen. 

Was kommt heraus, wenn man einen Legostein mit einem Mikrochip kreuzt? "Haha, das geht ja gar nicht! Wohl in Bio nicht aufgepasst!?" werden einige von Ihnen jetzt sagen. Aber ein Brandenburger Startup hat genau das versucht, und mit dem Ergebnis, den Tinkerbots, einen Riesenhit auf dem Spielzeugmarkt gelandet.

Tinkerbots sind ausgestattet mit Elektromotoren, Bewegungssensoren, Gelenkarmen und Räderwerk, so dass das Kinderzimmer zu einer kybernetischen Spielwiese wird, inklusive Steuerung der selbst konstruierten Roboter durch eine Smartphone-App über Bluetooth.

Hierbei lernen die kleinen Tüftler intuitiv die Grundlagen der Programmierung und des Zusammenspiels von mechanischen, elektronischen und computerunterstützten Konstruktionselementen.

Die Firma Tinkerbots kooperiert mit dem dänischen Hersteller Lego, um eine gegenseitige Kompatibilität der Produkte zu gewährleisten. So sind Tinkerbot-Elemente problemlos mit den klassischen Legosteinen kombinierbar. Aus unternehmerischer wie aus der Perspektive der Spielvariation ist dies ein geniales Feature.

So hat sich das Unternehmen Tinkerbots aus Bernau in Brandenburg zu einem Vorzeigeprojekt der Förderung durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung gemausert. Manchmal braucht man für den Erfolg bloß Mut, Ideen - und ein bisschen Europa.

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