EU-Fonds präsentierten sich am 11. August 2013 auf der Landesgartenschau in Prenzlau

Das Interesse war groß: Zahlreiche Gäste der Landesgartenschau (LaGa) wollten wissen, was sich hinter den auffälligen gelben Pfeilen vor dem Hintergrund des Brandenburger Buchenwaldes verbirgt. Erstaunt waren sie, als sie erfuhren, wie viel EU in Brandenburg steckt. "Dass die Stadtmauer durch den EFRE saniert wurde, wusste ich nicht. Aber ich freue mich sehr, dass die im Jahr 1234 erbaute Mauer Dank der Unterstützung durch die EU nicht verfällt. Und man merkt dadurch auch, dass eine große Gemeinschaft einfach immer stärker ist, als ein einzelner Ort", so der in Prenzlau geborene Hartmut Korn.

Der virtuelle Rundgang durch die Brandenburger Projektlandschaft erfuhr an diesem Tag besonders viel Aufmerksamkeit. So konnte zum Beispiel gezeigt werden, dass neben der Stadtmauer Prenzlaus landwirtschaftliche Betriebe in der Nähe der Stadt durch den ELER modernisiert wurden und Zukunftsperspektiven vor allem für junge Menschen durch die ESF-Förderung des Projekts LANDaktiv geschaffen werden konnten.

Und auch die Fotobox fand großen Zulauf: Junge Menschen wollten der EU genauso ein Gesicht geben wie ältere Menschen oder ganze Familien. Sie konnten ihr Bild mit nach Hause nehmen und damit zeigen, dass letztlich alle in Brandenburg durch die drei EU-Fonds EFRE, ELER und ESF profitieren.