Europa in Brandenburg: "AUCH GANZ SCHÖN"

67 Länder, alle Kontinente, 115.000 Quadratmeter: Die "Grüne Woche" in Berlin hat einen unverkennbar internationalen Charakter. Unter den Ausstellern sind die Europäer besonders stark vertreten, Landwirte und Lebensmittelproduzenten aus 35 Ländern waren in diesem Jahr auf der größten Agrar-Schau der Welt zu Gast.

Das Land Brandenburg war während der Internationalen Grünen Woche zum 20. Mal unter dem Dach der Messehalle 21a Gastgeber der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Brandenburger Aussteller bestreiten aber auch in vielen anderen Hallen einen beträchtlichen Teil des Messeprogramms, wie Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger als Schirmherr der Halle betont.

Die traditionsreiche Grüne Woche in Berlin ist die größte internationale Verbrauchermesse der Ernährungsindustrie sowie der Land- und Forstwirtschaft und des Gartenbaus.

Erstmals haben sich bei der weltgrößten Verbrauchermesse die drei wichtigsten Fonds der Europäischen Union EFRE, ELER und ESF in besonderer Weise präsentiert: Im Foyer vor der Brandenburghalle konnten sich die Besucher nicht nur über die Förderbilanz der vergangenen Jahre informieren, sondern auch Fotos als Erinnerung an den kurzen "Besuch in Brandenburg" in den Berliner Messehallen mit nach Hause nehmen.

Der Stand war gut besucht: Brandenburgs Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat sich ebenso fotografieren lassen wie das Spreewälder Gurkenkönigspaar Ivonne und Robert Menzel, Geschäftsleute und zahlreiche Schüler und Schülerinnen sowie viele andere Besucherinnen und Besucher mehr, die Spaß hatten, ihr Konterfei im Kampagnendesign zu verewigen.

Und immer wieder stellte sich heraus: Viele Besucher hatten von der Unterstützung der EU-Fonds im Land Brandenburg noch nicht gehört. Überrascht nahm eine Besucherin aus Ostbrandenburg zur Kenntnis, was mit den Mitteln aus Brüssel umgesetzt worden ist. "Das sind ja viele Projekte. Sogar der Park der vier Jahreszeiten bei uns in Fürstenwalde wurde gefördert!", sagte die erstaunte Dame. Frank Wrezesinsky (51), gebürtiger Brandenburger, erfreut sich an der Natur Brandenburgs: "Sie ist sauberer als früher", berichtete er zufrieden. Als er von den zahlreichen Projekten zum Naturschutz wie etwa der Revitalisierung des Moorgebiets Alter Teich in Grünheide durch die EU-Fonds erfuhr, zeigte er sich begeistert und konnte dem Kampagnenmotto "AUCH GANZ SCHÖN" nur zustimmen.