My Molo – Festival 2.0

Festivals sind toll - Sie bieten für ein paar Tage eine alternative Welt, weg von tristem Großstadtalltag mit seinem Textilzwang und seiner Fixierung auf feste Nahrung. Gäbe es diese Momente bacchantischem Ausbruchs aus dem Üblichen und des kontrollierten Kontrollverlustes nicht, die Neurose-Rate der überzivilisierten Großstädter wäre noch größer, als Sie ohnehin schon ist.

Wer jedoch schon einmal auf dem nächtlichen Weg zu einem randvollen Dixiklo stiefelte über eine mit Zelten, Schlafsäcken und Feierleichen gepflasterte Sumpflandschaft ähnlich den Schlachtfeld von Waterloo kurz vor dem rettenden Eintreffen der preußischen Kavallerie unter Blücher, nun, der wird diese Innovation aus Brandenburg ganz sicher zu schätzen wissen.

MyMolo verleiht mobile und stabile Wohncontainer inclusive Strom, Kühlschrank, Schallisolierung und einem Doppelbett. So entstehen im Handumdrehen Oasen der Ruhe in dem Festivaltrubel – inklusive Zugang zu ökologischen Toiletten.

"Wohncontainer gibt es doch schon ewig. Wo ist denn da die Innovation?" Diese auf den ersten Blick berechtigte Frage beantwortet sich, wenn man Folgendes bedenkt: In der heutigen Zeit sind immer weniger Innovationen auf der reinen, physischen Produktebene zu finden.

Die Innovation hier ist viel mehr das Gesamtkonzept und der Schlüsselfertige Service aus einer Hand, der Festivalorganisatoren viel Arbeit erspart für die adäquate Unterkunft der Mitarbeiter.

Aber auch andere Nutzungen sind denkbar, wie zum Beispiel das Verlosen gebrandeter Unterkünfte als Marken-Camp auf Festivals, wo sich Besucher unter Sonnenselgeln und bei gekühlten Drinks eine Auszeit von der Feierei nehmen können.

Für besondere Anlässe wie Camps in der freien Natur, weitab von der Zivilisation eignen sich die Containerlösungen ebenfalls – Pop-Up-Dörfer im sommerlichen, menschenleeren Brandenburger Wald dürften ebenfalls einen Reiz auf Großstädter ausüben. 

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